Für Behördenleitungen vor Entscheidungen zu IT und KI

„Hätte ich das malvorher gewusst …“

Wer die Risiken kennt, kann kostspielige Fehlentscheidungen vermeiden.

Bei IT und KI werden Folgekosten, Vertragsbindungen und Anbieterabhängigkeiten häufig erst sichtbar, wenn Budgets bereits gebunden sind. Wer die Logik des Anbieters vorher versteht, kann kritische Fragen früher stellen und die Entscheidung fundierter vorbereiten.

Keine Softwarepräsentation und keine automatische Folgebeauftragung.

15 MinutenKostenfreies Erstgespräch
Bis zu 90 MinutenPersönliches Arbeitsgespräch
3–5 SeitenIndividuelles Entscheidungspapier
1.495 Euro nettoEinmalige Investition

Anlass und Zweck

Entscheidende Fragen werden häufig zu spät gestellt.

Diese Erfahrung machen kommunale Verwaltungen häufig erst, wenn ein IT-Projekt bereits läuft. Denn relevante Risiken werden manchmal erst nach der Beauftragung sichtbar. Dazu gehören unerwartete Folgekosten, schwer veränderbare Vertragsbedingungen oder eine dauerhafte Abhängigkeit vom Anbieter.

Wer die wirtschaftliche und vertriebliche Logik eines Softwareherstellers vor der Entscheidung besser versteht, kann kritische Fragen früher stellen, Aussagen besser einordnen und mögliche Folgekosten oder Abhängigkeiten früher erkennen.

Eine zusätzliche Perspektive, keine Ersatzprüfung Der Wissenstransfer ergänzt die jeweils erforderliche fachliche, technische und rechtliche Prüfung. Er ersetzt weder die Prüfung noch die Entscheidung der zuständigen Stellen.

KI und Datenschutz in der Verwaltung

Wenn der gewünschte KI-Einsatz in der Praxis stockt

Viele Kommunalverwaltungen möchten Künstliche Intelligenz einsetzen, sind aber unsicher, wie sich der praktische Nutzen mit Datenschutzanforderungen verbinden lässt. In anderen Verwaltungen wird KI bereits genutzt, doch die vorgelagerte Anonymisierung macht einzelne Arbeitsabläufe aufwendig oder wenig effizient.

Der Wissenstransfer kann helfen, die zugrunde liegenden organisatorischen und technischen Fragen zu strukturieren: Welche Daten werden benötigt? Welches Betriebsmodell wird vorgeschlagen? Welche Aussagen des Anbieters sind belegt? Und an welchen Stellen ist eine zusätzliche Prüfung durch Datenschutz, IT-Sicherheit oder Rechtsstelle erforderlich?

Wichtig zur Abgrenzung Der Wissenstransfer ist keine Rechtsberatung, keine Datenschutz-Folgenabschätzung und keine datenschutzrechtliche Freigabe.

Wann das Format sinnvoll ist

Eine konkrete Fragestellung steht am Anfang

Das Format richtet sich an Bürgermeister, Landräte, Beigeordnete und andere Behördenleitungen, bei denen mindestens eine der folgenden Situationen vorliegt:

Eine konkrete Anschaffung oder Einführung von Software oder KI wird erwogen.

KI soll eingesetzt werden, doch der Umgang mit Datenschutzanforderungen oder notwendiger Anonymisierung ist noch unklar.

Ein Angebot, Lizenzmodell oder Lösungsvorschlag eines Anbieters soll eingeordnet werden.

Kostenentwicklung, Vertragsbindung oder Wechselmöglichkeiten sind noch nicht ausreichend transparent.

Aussagen eines Anbieters zu Datenschutz, Betrieb oder technischer Umsetzung werfen offene Fragen auf.

Vor weiteren Anbietergesprächen soll geklärt werden, welche Informationen noch fehlen.

Ausgangspunkt kann eine konkrete Fragestellung, ein umrissenes Vorhaben, ein vorliegendes Angebot oder ein bereits praktizierter KI-Einsatz sein. Ob das Format passt und die vorhandenen Informationen ausreichen, klären wir im kostenfreien Erstgespräch.

Was die Behördenleitung erhält

Ein strukturiertes Erstergebnis für die weitere Prüfung

Im Mittelpunkt steht eine konkrete IT- oder KI-Entscheidung. Auf Grundlage der verfügbaren Informationen werden folgende Ergebnisse erarbeitet:

Strukturierte Einordnung

Welche Aussagen erscheinen anhand der Unterlagen nachvollziehbar und wo besteht weiterer Klärungsbedarf?

Kritische Prüf- und Rückfragen

Welche Punkte sollten gegenüber dem Anbieter oder intern geklärt werden, etwa Kostenmodell, Laufzeit, Datenverfügbarkeit, Schnittstellen oder Betriebsaufwand?

Erkennbare Risiken und Abhängigkeiten

Welche Folgekosten, organisatorischen Voraussetzungen oder Anbieterabhängigkeiten sind auf Basis der vorliegenden Informationen erkennbar?

Empfehlung für den nächsten Schritt

Sollte die Entscheidung vertieft, sollten zunächst Informationen oder Voraussetzungen geschaffen oder sollte das Vorhaben derzeit nicht weiterverfolgt werden?

Mögliche Prüfbereiche

Was vor einer IT- oder KI-Beschaffung betrachtet werden kann

Welche Bereiche im Arbeitsgespräch relevant sind, wird anhand der konkreten Fragestellung vereinbart.

Kosten und PreislogikWelche einmaligen und laufenden Kosten sind erkennbar? Welche Faktoren können sie später verändern?
AbhängigkeitenWie lassen sich Daten, Schnittstellen und Arbeitsergebnisse weiterverwenden? Welche Folgen hätte ein späterer Anbieterwechsel?
Einführung und BetriebWelche internen Zuständigkeiten, Systeme und Ressourcen werden voraussichtlich benötigt?
Daten und SicherheitWelche Anbieteraussagen sind belegt? Welche Punkte sollten Datenschutz, IT-Sicherheit oder Rechtsstelle zusätzlich prüfen?
Weiteres VorgehenWelche Informationen fehlen und welcher nächste Prüfschritt erscheint angemessen?

Ablauf des Wissenstransfers

Vier klar abgegrenzte Schritte

Kostenfreies Erstgespräch

In 15 Minuten klären wir Fragestellung, verfügbare Informationen und Erwartungen. Passt das Format nicht, entsteht keine weitere Verpflichtung.

Vorbereitung

Soweit vorhanden, werden nur die erforderlichen Unterlagen bereitgestellt, etwa Angebot, Leistungsbeschreibung, Lizenzmodell, Fragenkatalog oder Vorhabenbeschreibung.

Arbeitsgespräch

Im vertraulichen Videogespräch betrachten wir bis zu 90 Minuten lang eine konkrete IT- oder KI-Entscheidung anhand der vereinbarten Prüfbereiche.

Schriftliche Ausarbeitung

Die Ergebnisse werden im individuellen Entscheidungspapier zusammengefasst. Den Übergabezeitpunkt vereinbaren wir im Erstgespräch.

Bewusste Leistungsgrenzen

Was dieses Format nicht ersetzt

Erforderliche Spezialprüfungen werden als offene Punkte benannt. Sie bleiben Aufgabe der zuständigen internen oder externen Stellen.

  • Rechtsberatung oder juristische Vertragsprüfung
  • Vergaberechtliche Prüfung oder Freigabe
  • Datenschutz-Folgenabschätzung oder datenschutzrechtliche Freigabe
  • Technische Sicherheitsprüfung oder vollständige Systemarchitektur
  • Umfassende Markt- oder Anbieterauswahl
  • Garantie bestimmter Einsparungen, Projektergebnisse oder Genehmigungen

Erfahrung aus der Herstellerpraxis

Michael Bauner

Michael Bauner gründet, entwickelt und führt seit über zwei Jahrzehnten eigene B2B-Softwareunternehmen. Ein langjähriger Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Datensicherheit. Er hat Softwareprodukte aufgebaut und international vermarktet sowie Unternehmen gegründet, gekauft und verkauft.

Als Mitgründer von CoSoSys war er maßgeblich an Konzeption, Entwicklung und internationaler Vermarktung von Endpoint Protector beteiligt, einer weltweit eingesetzten Softwarelösung zur Vermeidung von Datenverlusten. Heute ist er Gründer von Laigo.ai, Anbieter lokaler KI-Systeme, und arbeitet seit 2020 an der Entwicklung und Einführung von KI-Lösungen. Zudem ist er geprüfter Datenschutzbeauftragter nach DSC-Standard.

Seine Erfahrung umfasst Kalkulation und Preisgestaltung, Lizenz- und Geschäftsmodelle, Produktentwicklung, technische Umsetzung, Vertriebs- und Vertragsverhandlungen sowie Informationssicherheit.

Rahmenbedingungen und Investition

1.495 Euronetto
1.779,05 Euro einschließlich 19 % Umsatzsteuer
Leistungsumfang
Vorbereitung, Arbeitsgespräch bis zu 90 Minuten und individuelles Entscheidungspapier mit drei bis fünf Seiten
Abrechnung
Die Buchung erfolgt auf Grundlage eines schriftlichen Angebots. Nach verbindlicher Beauftragung wird die Rechnung gestellt und ist sofort fällig.
Folgebindung
Keine automatische Verlängerung und keine wiederkehrenden Kosten
Vertraulichkeit
Unterlagen und Gesprächsinhalte werden vertraulich behandelt
Beauftragung
Die Kommune entscheidet nach ihren internen und vergaberechtlichen Regelungen

Häufige Fragen

Zum Wissenstransfer für Kommunen und Behörden

Für welche IT- oder KI-Entscheidungen ist das Format gedacht?

Für eine konkrete Fragestellung, ein umrissenes Vorhaben, ein vorliegendes Angebot oder einen bereits praktizierten KI-Einsatz, bei dem Kosten, Abhängigkeiten, Datenschutz, Betrieb oder der nächste Prüfschritt noch nicht ausreichend geklärt sind.

Kann der Wissenstransfer bei Fragen zu KI und Datenschutz helfen?

Er kann organisatorische und technische Fragen strukturieren, Anbieteraussagen einordnen und sichtbar machen, wo zusätzliche Prüfungen erforderlich sind. Er ersetzt keine Rechtsberatung, Datenschutz-Folgenabschätzung oder Freigabe.

Ist das eine umfassende KI-Beratung für die gesamte Kommunalverwaltung?

Nein. Das kompakte Format konzentriert sich auf eine konkrete IT- oder KI-Entscheidung. Eine vollständige KI-Strategie, Marktanalyse oder technische Einführung ist nicht Bestandteil des Leistungsumfangs.

Muss bereits ein Angebot eines Softwareherstellers vorliegen?

Nein. Ausgangspunkt kann auch eine konkrete Frage oder ein geplantes Vorhaben sein. Im Erstgespräch wird geklärt, ob die vorhandenen Informationen für eine sinnvolle Einordnung ausreichen.

Ist die Einschätzung herstellerunabhängig?

Nein. Michael Bauner ist mit Laigo selbst Hersteller von KI-Systemen. Die Einordnung erfolgt bewusst aus dieser Herstellerperspektive. Eine mögliche Relevanz eigener Lösungen wird offengelegt und getrennt vom Wissenstransfer behandelt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Je nach Fragestellung können ein Angebot, eine Leistungsbeschreibung, ein Lizenz- und Betriebsmodell, ein Fragenkatalog oder eine interne Vorhabenbeschreibung hilfreich sein. Es sollen nur die erforderlichen Informationen übermittelt werden.

Der nächste Schritt

Passt der Wissenstransfer zu Ihrer konkreten Fragestellung?

Das klären wir unverbindlich in einem kostenfreien 15-minütigen Gespräch. Dabei prüfen wir ausschließlich, ob das Format für Ihre aktuelle Situation sinnvoll ist.

Kostenfreies Erstgespräch buchen »
Alternativ erreichen Sie uns unter +49 176 219 866 06 oder info@bauner.com.