Strukturierte Einordnung
Welche Aussagen erscheinen anhand der Unterlagen nachvollziehbar und wo besteht weiterer Klärungsbedarf?
Für Behördenleitungen vor Entscheidungen zu IT und KI
Wer die Risiken kennt, kann kostspielige Fehlentscheidungen vermeiden.
Bei IT und KI werden Folgekosten, Vertragsbindungen und Anbieterabhängigkeiten häufig erst sichtbar, wenn Budgets bereits gebunden sind. Wer die Logik des Anbieters vorher versteht, kann kritische Fragen früher stellen und die Entscheidung fundierter vorbereiten.
Keine Softwarepräsentation und keine automatische Folgebeauftragung.
Anlass und Zweck
Entscheidende Fragen werden häufig zu spät gestellt.
Diese Erfahrung machen kommunale Verwaltungen häufig erst, wenn ein IT-Projekt bereits läuft. Denn relevante Risiken werden manchmal erst nach der Beauftragung sichtbar. Dazu gehören unerwartete Folgekosten, schwer veränderbare Vertragsbedingungen oder eine dauerhafte Abhängigkeit vom Anbieter.
Wer die wirtschaftliche und vertriebliche Logik eines Softwareherstellers vor der Entscheidung besser versteht, kann kritische Fragen früher stellen, Aussagen besser einordnen und mögliche Folgekosten oder Abhängigkeiten früher erkennen.
KI und Datenschutz in der Verwaltung
Viele Kommunalverwaltungen möchten Künstliche Intelligenz einsetzen, sind aber unsicher, wie sich der praktische Nutzen mit Datenschutzanforderungen verbinden lässt. In anderen Verwaltungen wird KI bereits genutzt, doch die vorgelagerte Anonymisierung macht einzelne Arbeitsabläufe aufwendig oder wenig effizient.
Der Wissenstransfer kann helfen, die zugrunde liegenden organisatorischen und technischen Fragen zu strukturieren: Welche Daten werden benötigt? Welches Betriebsmodell wird vorgeschlagen? Welche Aussagen des Anbieters sind belegt? Und an welchen Stellen ist eine zusätzliche Prüfung durch Datenschutz, IT-Sicherheit oder Rechtsstelle erforderlich?
Wann das Format sinnvoll ist
Das Format richtet sich an Bürgermeister, Landräte, Beigeordnete und andere Behördenleitungen, bei denen mindestens eine der folgenden Situationen vorliegt:
Eine konkrete Anschaffung oder Einführung von Software oder KI wird erwogen.
KI soll eingesetzt werden, doch der Umgang mit Datenschutzanforderungen oder notwendiger Anonymisierung ist noch unklar.
Ein Angebot, Lizenzmodell oder Lösungsvorschlag eines Anbieters soll eingeordnet werden.
Kostenentwicklung, Vertragsbindung oder Wechselmöglichkeiten sind noch nicht ausreichend transparent.
Aussagen eines Anbieters zu Datenschutz, Betrieb oder technischer Umsetzung werfen offene Fragen auf.
Vor weiteren Anbietergesprächen soll geklärt werden, welche Informationen noch fehlen.
Was die Behördenleitung erhält
Im Mittelpunkt steht eine konkrete IT- oder KI-Entscheidung. Auf Grundlage der verfügbaren Informationen werden folgende Ergebnisse erarbeitet:
Welche Aussagen erscheinen anhand der Unterlagen nachvollziehbar und wo besteht weiterer Klärungsbedarf?
Welche Punkte sollten gegenüber dem Anbieter oder intern geklärt werden, etwa Kostenmodell, Laufzeit, Datenverfügbarkeit, Schnittstellen oder Betriebsaufwand?
Welche Folgekosten, organisatorischen Voraussetzungen oder Anbieterabhängigkeiten sind auf Basis der vorliegenden Informationen erkennbar?
Sollte die Entscheidung vertieft, sollten zunächst Informationen oder Voraussetzungen geschaffen oder sollte das Vorhaben derzeit nicht weiterverfolgt werden?
Drei bis fünf Seiten mit Fragestellung, Beobachtungen, offenen Punkten, erkennbaren Kosten-, Abhängigkeits- und Umsetzungsrisiken sowie einer Empfehlung für das weitere Vorgehen. Das Dokument ist für die interne Abstimmung in der Behördenleitung vorgesehen. Über eine weitere Verwendung entscheidet die Kommune.
Mögliche Prüfbereiche
Welche Bereiche im Arbeitsgespräch relevant sind, wird anhand der konkreten Fragestellung vereinbart.
Ablauf des Wissenstransfers
In 15 Minuten klären wir Fragestellung, verfügbare Informationen und Erwartungen. Passt das Format nicht, entsteht keine weitere Verpflichtung.
Soweit vorhanden, werden nur die erforderlichen Unterlagen bereitgestellt, etwa Angebot, Leistungsbeschreibung, Lizenzmodell, Fragenkatalog oder Vorhabenbeschreibung.
Im vertraulichen Videogespräch betrachten wir bis zu 90 Minuten lang eine konkrete IT- oder KI-Entscheidung anhand der vereinbarten Prüfbereiche.
Die Ergebnisse werden im individuellen Entscheidungspapier zusammengefasst. Den Übergabezeitpunkt vereinbaren wir im Erstgespräch.
Bewusste Leistungsgrenzen
Erforderliche Spezialprüfungen werden als offene Punkte benannt. Sie bleiben Aufgabe der zuständigen internen oder externen Stellen.
Erfahrung aus der Herstellerpraxis
Michael Bauner gründet, entwickelt und führt seit über zwei Jahrzehnten eigene B2B-Softwareunternehmen. Ein langjähriger Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Datensicherheit. Er hat Softwareprodukte aufgebaut und international vermarktet sowie Unternehmen gegründet, gekauft und verkauft.
Als Mitgründer von CoSoSys war er maßgeblich an Konzeption, Entwicklung und internationaler Vermarktung von Endpoint Protector beteiligt, einer weltweit eingesetzten Softwarelösung zur Vermeidung von Datenverlusten. Heute ist er Gründer von Laigo.ai, Anbieter lokaler KI-Systeme, und arbeitet seit 2020 an der Entwicklung und Einführung von KI-Lösungen. Zudem ist er geprüfter Datenschutzbeauftragter nach DSC-Standard.
Seine Erfahrung umfasst Kalkulation und Preisgestaltung, Lizenz- und Geschäftsmodelle, Produktentwicklung, technische Umsetzung, Vertriebs- und Vertragsverhandlungen sowie Informationssicherheit.
Rahmenbedingungen und Investition
Häufige Fragen
Für eine konkrete Fragestellung, ein umrissenes Vorhaben, ein vorliegendes Angebot oder einen bereits praktizierten KI-Einsatz, bei dem Kosten, Abhängigkeiten, Datenschutz, Betrieb oder der nächste Prüfschritt noch nicht ausreichend geklärt sind.
Er kann organisatorische und technische Fragen strukturieren, Anbieteraussagen einordnen und sichtbar machen, wo zusätzliche Prüfungen erforderlich sind. Er ersetzt keine Rechtsberatung, Datenschutz-Folgenabschätzung oder Freigabe.
Nein. Das kompakte Format konzentriert sich auf eine konkrete IT- oder KI-Entscheidung. Eine vollständige KI-Strategie, Marktanalyse oder technische Einführung ist nicht Bestandteil des Leistungsumfangs.
Nein. Ausgangspunkt kann auch eine konkrete Frage oder ein geplantes Vorhaben sein. Im Erstgespräch wird geklärt, ob die vorhandenen Informationen für eine sinnvolle Einordnung ausreichen.
Nein. Michael Bauner ist mit Laigo selbst Hersteller von KI-Systemen. Die Einordnung erfolgt bewusst aus dieser Herstellerperspektive. Eine mögliche Relevanz eigener Lösungen wird offengelegt und getrennt vom Wissenstransfer behandelt.
Je nach Fragestellung können ein Angebot, eine Leistungsbeschreibung, ein Lizenz- und Betriebsmodell, ein Fragenkatalog oder eine interne Vorhabenbeschreibung hilfreich sein. Es sollen nur die erforderlichen Informationen übermittelt werden.
Der nächste Schritt
Das klären wir unverbindlich in einem kostenfreien 15-minütigen Gespräch. Dabei prüfen wir ausschließlich, ob das Format für Ihre aktuelle Situation sinnvoll ist.
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