Pagespeed

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Pagespeed - was ist das?

Pagespeed kommt aus dem Englischen und beschreibt die Geschwindigkeit einer Seite im Internet. Der Begriff wurde, wie kann es anders sein, von Google geprägt.

Der Begriff Ladezeit umfasst die gesamte Zeitspanne für den Aufbau einer Webseite vom Absenden der HTTP-Anfrage an den Server bis hin zur vollständigen Anzeige der Webseite im Browser. Die Ladedauer berücksichtigt dabei die Antwortzeit des Servers, den Download der Seite und deren Bilder sowie die Dauer des Renderings im Browser.

Seit 2009 ist der Pagespeed ein entscheidender Faktor für das Google-Ranking und die Platzierung der Webseite in den Suchergebnissen. Kurz gesagt: Wer auf der ersten Seite von Google erscheinen will, muss seine Seite optimieren.

Aber Vorsicht: Mit einer einmaligen Optimierung ist es nicht getan. Google aktualisiert ständig seinen Algorithmus; Optimierungen müssen deshalb agil vorgenommen werden, damit die Seite den Platz nicht verliert. Da bei Google etwa 200 verschiedene Ranking-Faktoren eine Rolle spielen, müssen neben dem Pagespeed auch andere Bereiche der Website permanent optimiert werden.

Warum ist Pagespeed so wichtig?

Vielleicht kennen Sie selbst die Situation: Sie surfen gerade durch das Internet und entdecken einen neuen Onlineshop. Der erste Eindruck ist spitze, und die Produkte sehen auf den ersten Blick hervorragend aus. Doch beim weiteren Manövrieren auf der Seite fällt Ihnen die sehr langsame Ladegeschwindigkeit auf. Der Aufbau der Bilder dauert ewig, Bewertungen werden spät angezeigt, und am meisten nervt, wenn Sie beim Nachladen der Seite versehentlich eine falsche Rubrik anklicken.

Auf einer solchen Seite bleiben Sie wahrscheinlich nicht lange, und bestellen werden Sie, wie viele andere auch, dort wohl auch nicht.

Die Erfahrungen, die Besucher auf einer Webseite machen, nennen sich User-Experience, abgekürzt UX. Die UX ist für Google ein wichtiger Indikator für das Interesse an der Webseite. Dieser Indikator wird in sieben verschiedene Ranking-Faktoren unterteilt, dabei sind die Core Web Vitals von Google die drei wichtigsten. Zunächst wird die Ladegeschwindigkeit überprüft, danach folgen die Interaktivität und zuletzt die visuelle Stabilität. Außerdem werden die Faktoren Mobilfreundlichkeit, die Sauberkeit der Implementierung, die Nutzung der HTTPS-Verschlüsselung und der Verzicht auf Interstitials beachtet.

Ist die Ladegeschwindigkeit also schlecht, wird die Webseite von Google direkt herabgestuft, ohne dass zuvor die anderen Bereiche überprüft werden. Ist das Ranking der Webseite schlecht, wird sie seltener gefunden und entsprechend seltener besucht. Es entsteht ein Teufelskreis, denn die selten besuchten Webseiten wiederum werden aufgrund des geringen Traffic schlecht von Google gerankt. Aus diesem Teufelskreis auszubrechen gelingt nur durch die Optimierung des Pagespeed.

Fazit:

Der Pagespeed ist zwar nur ein Faktor von insgesamt 200, die ausschlaggebend für das Google-Ranking sind. Er ist jedoch der erste, der überprüft wird. Es ist daher empfehlenswert, bei der Optimierung mit ihm zu beginnen. Damit eine Seite in die Top-Platzierung bei Google kommt, reicht ein guter Pagespeed jedoch nicht aus, es müssen zusätzlich einige andere Aspekte optimiert werden.

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